Mein Name ist, wie ja schon die meisten wissen, Andrea Keller.
Ich bin 55 Jahre alt und "erst" seit 2004 zum Radsportfan geworden.
Schuld daran war mein damaliger Lebensgefährte, der selber Rad fuhr und sich für die "Tour de France" begeisterte. Er schaute sie im Fernsehen und ich schaute mit. So nach und nach war ich immer mehr fasziniert von dem was die Menschen mit ihren Rädern vollbrachten und schaute nicht nur "Tour de France", sondern fast jedes Rennen was es im Fernsehen zu sehen gab (natürlich nur auf Eurosport)smiley!
Es bleib aber nicht nur beim fernsehen, sondern ich besuchte auch ab und zu Rennen in meiner Nähe, u.a. das Rennen "Rund um die Hainleite", die Thüringen Rundfahrt der Männer (danach dann U 23), Drei-Länder-Tour usw. Und auch da hatte ich schon immer die Kamera dabei (damals noch Analog, mit Film)
Seit 2010 veränderte sich vieles, durch die Facebookseite von Eurosport (Eurosport Radsport on Tour) lernte ich -endlich-(erst mal virtuell) einge andere Menschen kennen, die sich genau so für den Radsport begeisterten, wie ich.
Eine kleine Gruppe von 7 Fans fand sich zusammen und wir trafen uns in Hamburg zu den Cyclassics, es war ein geniales Erlebnis dieses Hobby zu teilen und gemeinsam an der Straße zu stehen und die Fahrer anzufeuern.
Aus dieser kleinen Gruppe entwickelte sich eine Freundschaft, die bis heute Bestand hat und durch die ich wirklich viele Erlebnisse und Events erlebt habe und die mich auch so ein bisschen inspiriert hat bezüglich der Fotos.
2011 kam ich dann zum Stehersport, ausgelöst durch den Kontakt zu Marcel Barth, der mich eingeladen hatte mal auf die Bahn in Erfurt zu kommen, was ich auch tat, und ab da ließ es mich nicht mehr los.
Meine ersten Fotos waren allerdings eine ziemlich Katastrophe, da die Steherrennen unheimlich schnell sind.
Also musste dann auch eine bessere Kamera her und so nach und nach entwickelte ich auch ein Gefühl für die Geschwindigkeit und den richtigen Moment!
2012 war ich das erste Mal Helferin beim Berliner Sechstagerennen, wo ich auch bis jetzt jedes Jahr wieder eingesetzt werde.
2013/2014 war ich Helferin der Thüringen Rundfahrt der Frauen (als Chaperone)
Und meine Fotoleidenschaft entwickelte sich mit jedem Rennen mehr, so dass ich in der Zwischenzeit zu sehr vielen Rennen, ob Bahn oder Straße fahre (nicht nur wenge der Fotos).
Zumal es gerade bei der Steher-Gemeinde so ist, dass man sich in der Zwischenzeit sehr gut kennt und es einfach Spaß macht sich zu treffen.
Ich werde immer wieder versuchen mich weiter zu entwickeln bezüglich des fotografierens, aber ich mache es auch wirklich nur als Hobby und trotzdem hoffe ich dass die Fotos einigen Menschen gefallen werden.


Übergabe meines Fotobuchs mit 80 Fotos an Marcel Barth zu seinem Abschied am 15.9.2017 in Erfurt